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Geologie-Mineralogie
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Geologie
Von Jean-Marie Triat Universität von Aix-en-Provence | Das so besondere Aussehen der ockerigen Sande ist vor 100 Millionen Jahren, nach einer außergewöhnlichen Folge geologischer Ereignisse, erschienen. Die Geschichte des Ockers ist komplex. Sie umfasst zwei Phasen, die im Laufen der geologischen Zeiten folgten. Zunächst muss man sich vorstellen, dass während die Kreidezeit (die untere Kreidezeit, um präzis zu sein) die Gegend von einem niedrigen epikontinentalen Meer bedeckt wurde. Auf dem Grund dieses Meeres lagen verschiedene Elemente: hauptsächlich Quarzkörner, die von benachbarten Kontinenten kamen. So haben sich Sandmassen abgelegt. Diese Sedimente waren an Spuren des Meerestierlebens reich: Überreste allmöglicher Schalen (viele Austern, Miesmuschel usw.) auch Seeigel und insbesondere ‚foraminifères’: sehr kleine Organismen von denen man Spuren in den dünnen Klingen entdeckt hat, die an polarisierenden Mikroskop untersucht wurden. Nach der Ablagerungsphase hat sich auf dem Grund am Kontakt des Meereswasseres ein grünes Mineral geformt: die „Glaukonie“. Dieses Mineral (aus vielfaltigem Ton) hat für Besonderheit Eisenatome in seinem kristallinischen Netz zu enthalten. Diese kristallchemische Eigenschaft hat eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte des Ockers gespielt. An der höheren Kreide erscheint die zweite Phase, die die verschiedenen Ocker schafft. Durch tektonische Bewegungen ist die Meeresbeinbringung der niedrigeren Kreide aufgerichtet worden und hat zur Auftauchung geführt. Ein neuer Kontinent wurde geboren. Dieser Kontinent hat sofort strenge klimatische Bedingungen erlitten. In dieser Zeit befand sich die Provence in einer klimatischen Lage von tropischem Äquatorialtypen (diese Gegend war nah am Äquator). Dieses Klima hat starke laterithaltige Verschlechterungen verursacht, die zur Auflösung der Mehrzahl der Minerale der ursprünglichen Meeresfelsen darunter geführt haben. Dieses hat in der Mitte die Eisenatome befreit indem jene sich durch Hydrolyse aufgelagert hat, So erschien die „Goethite“. Aus dieser Individualisierung wurden die Felsen des neuen Kontinents natürlich gefärbt. Die Ocker sind soeben geboren. Gleichzeitig hatten die Verschlechterungen Kaolinitkristalle gebildet. Denn dieses reine Silikat ist das einzige tonige Mineral, das unter solchen Bedingungen tropischer Veränderungen festbleibt. Das besondere Aussehen der Felsen, das durch die verschiedenen Veränderungen entstanden ist, hat sich nicht per Zufall ergeben. Diese Ockerreihen sind nach einer präzisen vertikalen Folge hierarschich strukturiert, welche ein Profil „laterithaltiger Verschlechterung“ darstellt. Auf der Basis des ‚Profils’ findet man die grünen Felsen, die die Mütterfelsen des Meeres mit „Glaukonie“ bilden. Ausseinander legen sich die verschiedenen gefärbten Aussehen der ockerigen Sande, die selbst durch das Aussehen der tropischen Bädern außerwunden. Der kaolin- und kieselhaltige weiße Sand (der einen alten ockerigen Sand ist, der in zweiter Linie durch das Waschen der Eisenoxide beicht) und auf dem Gipfel des Profils, die Panzer: weiße Quarzziegen Linsen (kieselhaltige Panzer), die durch den klassischen kastanienbraunen eisenhaltigen Panzer (hauptsächlich Goethit) außerwunden sind. Später hat sich das Klima verändert und die Felsen sind von anderen Ablagerungen tertiären Alters bedeckt worden. Zunächst waren es irdische Ablagerungen (Eocène) dann waren es wieder Meeresablagerungen (Miocène). Und dies ist nur dann dank des quaternären Blankputzens, dass die Felsen der Kreide zum Hervorragen erreicht haben, wie man sie heute beobachten kann. Beobachtungen, die auf der Ebene der Felsen erweitert wurden, da die Ocker danach künstlich bei den Betrieben der letzten Jahrhunderte hergestellt wurden. |
Mineralogie
Selbst wenn das griechische Wort „Okhra“ nur ‚gelbe Erde’ bedeutet, stellen die Ocker von Vaucluse eine unendliche Nuancenpalette vor, die von den blassen Gelben zu lebhaften Roten und durch vielfachige orangefarbene Nuancen geht. Diese Farben sind auf ein Mineralpigment zurückzuführen: Ein Eisenhydroxid mit der Bezeichnung ‚Goethite’. In den roten Ockern, die durch das Brennen in einem Ofen erhalten sind, ist das glänzende Pigment Eisenoxid: Hämatit. In den natürlichen Ockern sind die Kristalle von Goethite mit einem Lehm verbunden: das Kaolinit. Die Assoziation von diesen zwei Mineralien bildet dann das ‚ockerfarbene’ Pigment. Der Felsen selbst ist eine sandige Bildung von Quarzkörnern, die durch eine von Ockerbeschichtung ‚zementiert’ wurde. Die Kristalle, die Ocker bilden sind von sehr kleiner Größe: die Kaolinit und kristallinische Goethite messen mehr oder weniger ein Mikron. Daher kann man sie nur mit einem elektronischen Mikroskop beobachten. Mineralogische Zusammensetzung des ockerfarbenen Materials, das durch Waschen des Sandes extrahiert wurde: Das Kaolinit, das der haupttonige Träger ist Die Goethite, die das gefärbte Pigment ist Der Quarz, der immer wieder zu finden ist, sogar in den feinsten Extrakten
Aus dem Gesichtspunkt der chemischen Zusammensetzung besteht Ocker aus Alumine (Kaolinit) und einem einsenhaltigen (Goethite) und kieselhaltigen Silikat (Quarz). |

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