| Fassadenputze : Man kann Innen- und Außenputze aus Luftkalk, hydraulischem Kalk oder Zement realisieren. Pigmente werden immer auf derselben Art gemischt: von 1 % bis 20 % des Gewichts des Bindemittels für Ocker und natürliche Erde, von 1% bis 5% für Oxide (synthetische Pigmente). Der normale Putz besteht aus drei Schichten: dem Bewurf, dem Berapp, und als Schlussbehandlung: dem feinkörnigen Sandputz. Der erste Bewurf ist ein Unterputz, den man wie folgend vorbereitet: 2 Mengen Sand + 1 bis 2 Mengen Kalk und Wasser. Das Ganze wird flüssig ohne Dicke aufgetragen. Der Berapp wird direkt auf dem Bewurf mit der Festigkeit einer dicken Sahne aufgetragen: 2.5 bis 4 Mengen Sand + eine Menge Kalk + Pigmente+ Wasser. Wenn die zweite Schicht vollständig abgetrocknet ist, wird die Schlussbehandlung: d.h der Sandputz aufgetragen, der entweder frottiert oder geglättet sein kann. 1 bis 3 Mengen Sand+ 1 Menge kalk + Pigmente + Wasser (mit Zusätzen wenn es nötig ist). Die gesamte Dicke der drei Schichten betrifft im Grossen und Ganzen nicht mehr als 2 cm. (sonst gibt es Rissrisiko).
Die „Gesellschaft der Ocker Frankreichs“ verkauft Luftkalkverputze, die gefärbt und bereit zur Verwendung sind.
Weitere Auskünfte beim Sekretariat. | | |  |  |  |
| Die getönten Gipse : Eine tolle Idee, als zeit- und Geldgewinn für alle vorbereitete Gipse für Wände. Der Aspekt des getönten Gipses, wenn es geglättet ist, ist fast so ähnlich wie jener des Stucco Lustro (Marmorputz), auch wenn er matt wird. Um einen glänzenden Aspekt zu erhalten, braucht man ihn nur mit Wachs (CAL 25 in unserem Geschäft) zu schmieren. Die „Gesellschaft der Ocker Frankreichs“ vermarktet ihre getönten Gipse in Säcke von 25 Kg. Verbrauch : 10Kg pro m². Siehe unsere Farbkarte der getönten Gipse. |  |  |
| Betons und getönte Bodenfläche : Die maximale Dosierung beträgt 10% Ocker im Verhältnis zum gebrauchten Zementgewicht. Die schönsten Farben werden mit klaren Aggregaten (Sand+ Klies) und weißem Zement erhalten. |  |  |
| Die Kalktünche : Früher wurde die Kalktünche als Instandhaltungs- und Desinfektionsmittel der Viehzuchthäuser verwendet. Jetzt wird wieder der gelöschte Kalk sowie früher benutzt. Vermischt mit den natürlichen Erden und Ockern wird die getönte Tünche Ihre Innen- und Außenwände beleuchten. Die einfache Tünche : mit bedeckendem und mattem Aspekt, wird sie mit Hilfe einer speziellen Bürste aufgetragen: Erster Anstrich: Ein Volumgewicht Pulver ( Kalk + Pigment) für zwei Volumina Wasser. Zweiter Anstrich: Ein Volumgewicht Pulver für einen Volumen Wasser. Diese Tünche kann mit Zusätzen Ihrer Wahl verbessert werden: Schwarze Seife: verbessert die Mischung Wasser + Pigment. Eier: vermittelt Glänze, besonders dem Stuck Alaunsalz: Fixiermittel Vinylharz: Fixiermittel Caparolacrylharz: Fixiermittel Kasein: Bindemittel und Fixiermittel mit einem matten Aspekt Wachs: vermittelt einen glänzenden Aspekt Lein-, Mohn- und Nussöl vermitteln einen glänzenden Aspekt und dunklere Farben. Marmorpulver, Kreide, Sand, Steinpulver, Ziegelpulver, Puzzolan, Talkum usw... als Füllmittel
Die Kalkmilch: es ist ein in vielem Wasser aufgeschwämmter Löschkalk. Es ergibt eine gewisse Transparenz. 1 Menge Kalk + 10 Menge Wasser + Pigmente + schwarze Seife Die Patina: Es besteht darin auf Basis einer Tünche mehrere feinen durchsichtigen, leichtgefärbten (in Monochrom oder Bichrom) Kalkanstriche abzulegen. Ein Volumgewicht Kalk + 20 bis 30 Volumgewicht Wasser + Pigmente Der Stuck (ital. stucco Lustro) : Es ist ein nach römischer Art und Weise feiner hergestellter Marmorputz. Seine Herstellung ist aufgrund des Endergebnisses, das tadellos sein sollte, ziemlich schwierig zu erhalten. Das Gelingen der Arbeit hängt hauptsächlich mit der Beschaffenheit des Mauerwerks, auf das er aufgetragen wird, zusammen. In jedem Fall (sowohl Tünche wie Putze) ist die Verwendung eines Anhaftmittels empfohlen (siehe SOFIX in unserem Geschäft) Die Gesellschaft der Ocker Frankreichs verkauft verbrauchsfertige Kalkprodukte, weiße oder getönte Tünche und Stuck. (siehe Tünche in unserem Geschäft) Man sollte ebenfalls immer Proben mit den Farben machen, da die ausgetrocknete Tünche etwa 50% bis 60% ihrer Farbe verliert.
Unser Tipp: wenn sie Ocker und Erde mit dem Kalkpulver mischen, bevor Sie das Wasser eingeben, gelingt es Ihnen dann fast die Farbe zu sehen, die Sie schließlich beim Austrocknung der Tünche bekommen werden. |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
Ölpatina : Eine Patina besteht aus mehreren feinen durchsichtigen Anstrichen wie z.B. Holz- oder Weißfarbegrundierung. Rezept: 1/3 Leinöl 2/3 Terpentin 3 bis 5 Sikkativ natürlicher Ocker So kann man die Pigmente als angenehmes Material benutzen, um allerlei Strukturen zu realisieren: gebürsteter, zerknitterter, samtiger, patinierter, geglätteter oder schattierter Aspekt.
| Gel für Patina : Diese speziale farblose Acrylendbearbeitungsbasis können Sie mit Pigmenten Ihrer Wahl (Oxyde und Ocker) mischen. Das Gel ist leicht verwendbar und vermittelt schöne Wandpatinen. Es ist für Möbelrestaurierung geeignet. Man kann auch Fensterladen oder Balken anstreichen (zunächst den Grund mit einer weißen oder getönten Wasserfarbe vorbereiten). |  |  |
Das wachs : Das Bienenwachs „ Ocres de France“ ist eine Vorbereitung, die man direkt auf die Mauer eintragen kann. Es vermittelt schöne Glänzeffekte. Man kann sie auch mit Pigmenten färben und die angestrichenen Wände mit einem Lappen, Schwamm oder einer Bürste direkt einschmieren. |  |  |  |
Künstlerische Malerei Für Fachleute sowie Amateure ist die Malerei mit Ocker eine wahre Entdeckung! | Das Aquarell : Das Gummiarabikum ist das übliche Bindemittel für Aquarell- und Gouachefarbe. Das Gummiarabikum (1 Volumina) mit warmem Wasser (2 Volumen) in eine Schüssel geben und bis die Mischung homogen ist, rühren dann abkühlen lassen. Die Pigmente ebenfalls mit einem bisschen Wasser und einige Tröpfe Nelkenöl (als Konservierungsmittel) mit der ersten Mischung vermengen. |  |  |
Die Gouache : Um eine opake Gouachefarbe zu bekommen: einfach Talkum (1 Volumina) mit dem Gummiarabikumrezepten vermengen. | Die Tempera Malerei : Ein Teil Eigelb mit zwei Teilen Wasser und Pigmente Ihrer Wahl mischen. Mit dem Eigelb bekommt man eine leuchtende Farbe, die mit der Zeit nicht vergeht. Das Nelkenöl wird auch empfohlen, wenn Sie mehr Farbe herstellen als gebraucht. |  |
| Die Ölmalerei : Ein Drittel Leinöl mit zwei Drittel Terpentin und 5 % Sikkativ (als Trockenstoff) vermengen. Zunächst das Pigment in ein bisschen Terpentin lösen, dann die Mischung in die ersten Vorbereitung eingeben. Die Ölfarbe ist fertig. | |
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