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Geschichte des Ockers
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Bekannt seit dem hohen Altertum, die Ocker wurden schon von den Römern benutzt. Obwohl‚ Okhra auf griechisch „gelbe Erde“ bedeutet, stellen in Wirklichkeit die Ocker von Vaucluse eine Palette dar, die gelbe, orangene und rötliche Töne anbieten. Wie sieht eigentlich Ocker aus ? Es ist reiner Lehm (Kaolinit), der durch ein Pigment aus mineralischem Ursprung (ein Eisenhydroxid ‚goethite’ gennant) gefärbt ist. Dieser gefärbte Lehm wird mit Sandkörnern (Quarz) amalgamiert, die über 80% der felsigen Masse bilden. Bevor sie vermarktet sind, müssen diese Sande hantiert werden, um den meisten Quarz zu entfernen und so die reinsten Ocker zu erhalten. Erst 1883 wird eine Produktion industriellen Typs mit Bildung mehrerer Extraktions- und Vermarktungsgesellschaften zusammengestellt. Die Entwicklung wird bis zur wirtschaftlichen Krise der Dreiziger Jahre sehr wichtig sein. Heute beutet die Gesellschaft der französischen Ocker, als in Europa letztes tätiges Unternehmen, die Vorkommen an Ockern von Rustrel und Gargas in Vaucluse an und stellt die Farben in ihrer Fabrik in Apt her. |

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